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Nachbarschaftshilfe – gelebte Nächstenliebe

Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt, BRK … heute gibt es zahlreiche Organisationen und Einrichtungen, die sich professionell der Menschen in Not annehmen.

Vom biblischen Menschbild her gedacht darf Kirche ihren Dienst am Nächsten, ihren diakonischen Auftrag niemals ganz an staatliche oder kirchliche Institutionen abgeben. Denn sonst würde sie damit zum Ausdruck bringen, dass alles, was der Mensch zum Leben braucht, ein Dach über dem Kopf, Nahrung und Kleidung ist.

Menschliche Nähe, ein liebevolles Gegenüber, tragende soziale Kontakte, Würde und Sinn – all das, was menschlichem Leben Tiefe verleiht - können professionelle Institutionen Notleidenden jedoch nur bedingt bieten.

Und so geht es bei der Nachbarschaftshilfe von Josef und Allerheiligen um den privaten, persönlichen Einsatz von Ehrenamtlichen (unter Begleitung von Hauptamtlichen), die sich um das Wohl notleidender Menschen kümmern. Menschen aller Altersstufen in besonderen, schwierigen Lebenssituationen, die innerhalb unseres Seelsorgebereiches wohnen, sollen Hilfe zur Bewältigung des Alltags erhalten.

Wer in der Nachbarschaftshilfe mitarbeitet, hat entsprechend der eigenen Fähigkeiten etwas zu geben: sei es Zeit, Einfühlungsvermögen, Organisationstalent, praktische Hilfe, Zuverlässigkeit… Doch bei diesem Engagement kommt meistens etwas zu den Helfenden zurück, auch wenn dieser Dienst selbstlos ist: Freude und Erfüllung an der Begleitung anderer Menschen, Anerkennung und Dankbarkeit. Eine lohnende Aufgabe!

Sollten Sie sich für einen solchen Dienst interessieren, können Sie sich über eines der beiden Pfarrbüros an PR Frau Regina Pock wenden.

Ebenso wenn Sie Begleitung und Hilfe wünschen.

Kontakt

Regina Pock
Pfarramt Allerheiligen