Nürnberger Pilger der Hoffnung
Hoffnungsgeschichten der letzten 100 Jahre rund um die Frauenkirche.
Ausgehend von der Skulptur von Kerstin Himmler „Pilger der Hoffnung“ und der Statue von Edith Stein von Wilhelm Uhlig in der Nürnberger Frauenkirche wollen wir uns über Hoffnung im 20. Und 21. Jahrhundert unterhalten.
Am ehemaligen Bunkerhotel am Obstmarkt geht es um die Vertriebenen und Geflüchteten des Zweiten Weltkriegs und dann zur „Noris“, einem Sgraffito an einer Hauswand. Wir reden über jüdisches Leben in der Stadt und zerstörte Synagogen, widmen uns der Madonna in der underburggasse und entdecken die ehemalige „Sebalder Steppe“. Wir werfen einen besonderen Blick auf drei Frauen aus der Zeit des Wiederaufbaus nach 1945: tätig waren sie in den Geschäften Pelz Böck, in der Bindergass-Apotheke und der Parfümerie Seifenzahn. Die Skulptur „Jesus der Annehmende“ von Hans Heiber bildet den Abschluss des Rundgangs.