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50 Jahre Pfarrkirche St. Josef - hier zuhause

50 Jahre St. Josef –hier zuhause: Das Motto unserer Jubiläumskirchweih, die die Gemeinde St. Josef und viele Gäste aus nah und fern zusammen vom 22.9. bis zum 24.9.2017 gefeiert hat.
Datum:
13. Okt. 2017
21 Bilder

50 Jahre St. Josef –hier zuhause: Das Motto unserer Jubiläumskirchweih, die die Gemeinde St. Josef und viele Gäste aus nah und fern zusammen vom 22.9. bis zum 24.9.2017 gefeiert hat. Am 22.9. beginnend mit einem Preisschafkopfen mehr im verborgenen in den Katakomben unseres Gemeindehauses, gefolgt vom großen Kirchweihabend am 23.9. mit einem Bilder- und Musikrückblick durch die letzten 50 Jahre. Besuch aus Krakau vom Künstler Stefan Dousa mit Pater Jacek, von unserem ehemaligen Kaplan und jetzigen Domkapitular und Pfarrer der Stadtkirche in Kronach Thomas Teuchgräber und Michael Pflaum, unserem letzten Kaplan und jetzigen Pfarrer in Erlangen. Dazu natürlich all unsere Pfarrer und die unserer ökumenischen Nachbarn in Wöhrd. Begrüßt von Pfarrer Gast feierte diese Fest-Gemeinde einen vergnüglichen Abend voller Erinnerungen.
Der Festgottesdienst am Sonntag mit dem Hauptzelebranten Weihbischof em. Werner Radspieler, dem Nürnberger Stadtdekan Hubertus Förster und als Prediger unserem „Gründungspfarrer“ Prälat Theo Kellerer fand in einer schon lange nicht mehr so gefüllten Pfarrkirche St. Josef statt. Die musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor St.-Josef-St. Karl Borromäus und unseren langjährigen Organisten Johannes Havla rahmte den Gottesdienst würdig ein. In seiner Predigt ging Prälat Kellerer sehr auf die Gestaltung der Kirche, die künstlerischen Elemente und deren Bedeutung ein und begrüßte mit Frau Leonhardt, der Frau unseres Kirchenarchitekten Peter Leonhardt, und mit dem Krakauer Künstler Stefan Dousa, Menschen, darauf einen großen Einfluss hatten. Für die Zukunft wünschte er St. Josef eine lebendige Erinnerung an das was war und ist, und für die Zukunft die Besinnung auf, dass was Jesus uns vorgelebt hat, auf die Menschen zuzugehen und ihr Leben zu teilen. Herr Dousa überreichte dann Pfarrer Gast eine eigens zu diesem Jubiläum gestaltete Plakette, über die sich die Gemeinde sehr gefreut hat.
Das Kirchweihfest wurde wegen der unklaren Wetterlage dann zum großen Teil in unser Gemeindehaus und die Kirche verlegt. Da die Sonne sich doch noch sehen ließ konnten gerade auch die Aktivitäten für die Kinder veranstaltet von unseren Pfadfindern und dem Kindergartenteam draußen stattfinden. Die Erwachsenen konnten sich beim Essen und bei Kaffee und Kuchen von der Jazzcombo Martin Krechlak unterhalten lassen, an Kirchenführungen von Pfarrer Kellerer und unserer ehemaligen Gemeindereferentin teilnehmen, oder sich am Eine-Welt-Stand unserer evangelischen Nachbargemeinde St. Bartholomäus mit Fairtrade Waren eindecken.

Am späten Nachmittag fand dann das Kirchweihkonzert mit dem Kirchenchor Kirchenchor St. Michael Bertoldshofen und Solisten unter der Leitung von Jürgen Lehmann statt. Das von ihm komponierte Mysterienspiel „Das fließende Licht“ entführte uns in das 13. Jahrhundert, die Zeit in der die Begine Mechthild von Magdeburg sich mit ihrem Glauben und in Streitschriften mit der Kirche in ihrer Dichtung auseinandersetzt. Sie findet Schutz im Kloster Helfta, wo sie Lehrmeisterin vieler bekannter Ordensfrauen wird. Die Einführung in das Mysterienspiel wurde dann auch von Schwester Clara Maria aus ebendiesem Kloster gestaltet. Die eindrucksvolle Aufführung und die darin eingebetteten stillen Momente sorgten dafür, dass das Fest einen besinnlichen Ausklang fand.