Zum Inhalt springen

Adventsfahrt 2024 nach Altötting

Gedicht von Gabi Blättner
Datum:
11. Feb. 2025
3 Bilder

Heuer ging unsere Adventsfahrt nach Altötting, wir waren eine pünktliche Truppe:
aus Nürnberg, Fürth, Forchheim, Bamberg und Greding; eine gute, 40-köpfige Gruppe.
Um 8 Uhr fuhren wir am Samstag am Theresien Krankenhaus in Nürnberg fort,
in Straubing aßen wir zu Mittag und machten eine Stadtführung dort.
In Altötting dann angekommen, bezogen wir unser Quartier,
das Hotel war zentral gelegen, das gefiel nicht nur mir.
So konnte man nach dem Abendessen, wer wollte, sich noch in der Stadt umsehen
oder gleich ins Zimmer, fernsehen oder schlafen gehen.

Am Sonntag feierten wir früh in der Basilika einen schönen Gottesdienst zum 3. Advent,
nachmittags hörten wir ein Konzert eines Knabenchores, den jeder kennt:
die Regensburger Domspatzen sangen Lieder der Advents- und Weihnachtszeit,
begleitet mit Harfe und Trompeten, das machte unsere Herzen sehr weit.
Zwischendurch wurden entsprechenden Texte der Bibel vorgetragen,
so erlebten wir in uns Weihnachten, das können wir sagen.
Besucht hat wohl jeder in seiner Freizeit auch die Gnadenkapelle:
sie war ja nicht weit von dieser Stelle.

Auf der Heimfahrt schauten wir in Landshut vorbei,
die niederbayerische Hauptstadt bietet ja allerlei.
Eine Führerin uns die Geschichte der Stadt mit Herz erzählt,
wir hörten vor der Martinskirche zu, sie hat den höchsten Kirchturm der Welt.
Der Turm erstrahlte dann sogar kurz im Sonnenlicht,
nur hinein in die Kirche durften wir, weil Montag war, leider nicht.
Auf die Burg hatten wir einen schönen Blick;
auch das Rathaus ist innen und außen sehr schick.

Die Fahrt war - wie immer - sehr schön, das Wetter oft auch windig und kalt:
aber der nächste Glühwein kommt ja bald:
jeder unserer Haltepunkte hatte einen Christkindlesmarkt, und der bot vor allem eines:
eine heiße Wurst und den Trank eines heißen Glühweines.
Auch ohne Alkohol war der Glühwein ein Genuss:
ich denke an den Orangenglühwein, den man einfach probieren muss.
Und den mit ein paar Plätzchen lecker und fein
das muss und darf jetzt halt sein.

Kurz vor Nürnberg bedankten wir uns beim Fahrer und Pfarrer mit einem Geschenk;
wohin geht die nächste Adventsfahrt? ich so denk.
Da meinte Hr. Pfarrer, es wird wohl die letzte Adventsfahrt mit ihm gewesen sein:
denn sicher sind die Arbeit und Organisation für ihn und das Büro einer Fahrt nicht klein.
Und er wird langsam älter - auch wir Teilnehmer - sind davon nicht verschont,
so dass sich eine 3-Tagesfahrt dann vorzubereiten nicht mehr lohnt.
Danken wir Hr. Pfarrer für alle Fahrten, die uns in den Advent eingeführt,
sie waren immer schön, besinnlich, erholsam, gesellschaftlich; das hat man gespürt.

                                                                                                                                      Gabi Blättner