Frühjahrsfahrt nach Schweinfurt 2023
Mehrere Anläufe waren nötig bis wir endlich die Tradition fortsetzen konnten den Geburtsort unseres jeweiligen Diakons zu besuchen. Durch Corona, etc. wäre das diesmal fast nicht mehr vor der Priesterweihe von Christopher Helbig möglich gewesen. Am 29.4.23 war es dann endlich soweit, dass wir uns mit dem Bus aufmachten in die kreisfreie Stadt Schweinfurt (ca. 54.000 Einwohner), in Unterfranken, die zum Bistum Würzburg gehört und überwiegend protestantisch ist. Schon unterwegs erzählte uns Christopher Helbig einiges über seinen Geburtsort, vor allem gab er uns einen historischen Überblick u.a. mit den drei „Stadtverderben“ und erläuterte die Bedeutung Schweinfurts als Industriestadt. Dieses Wissen wurde bei der Stadtführung (in zwei Gruppen) vertieft. Los gings am Marktplatz vor dem Rathaus und dem Denkmal eines der berühmtesten Söhne der Stadt, des Dichters Friedrich Rückert (1788- 1866). Auf dem Rundgang erläuterte unsere Führerin viel über die Erfinder, die zur Industrialisierung beigetragen hatten. Ein Beispiel waren Philipp Moritz Fischer und Sohn, die dass Tretkurbelfahrrad erfunden hatten und die Schweinfurter Kugellagerindustrie (FAG Kugelfischer) gründeten. Wir kamen an St. Salvator, der ehemaligen Burgkapelle, vorbei und gingen zum Schrottturm (hier wurden Schrotkugeln hergestellt), den unsere Gruppe auch bestieg, um nach dem langen und steilen Aufstieg den Blick über die Stadt, den Main, Hassberge, Steigerwald und Rhön zu genießen. Nach dem Stadtrundgang wurden wir mit Sekt im Schäfer Museum begrüßt. Hier konnten wir in der anschließenden Freizeit die Ausstellung mit Werken von Caspar David Friedrich, Spitzweg, etc. besichtigen. Einige nutzten die Zeit noch zur Besichtigung der evang. Johanniskirche. Anschließend feierten wir die Vorabendmesse in der Kirche St. Kilian mit. Nach einem gemütlichen und guten Abendessen im „Hirschkeller“ fuhren wir zufrieden und dankbar für einen schönen Tag zurück nach Nürnberg.
Dr. Jutta Ertl
Ausflug nach Schweinfurt
Welche Stadt gehört zu den schönsten in Unterfranken?
Wir sollten unserem Diakon herzlichst danken.
Unser Pfarreiausflug nach Schweinfurt machte uns viel Spaß
Und dies noch bei trockenem Wetter, er war keinesfalls nass.
Angekommen gab es die berühmten Würstchen zu essen;
Wer hat den besonderen Geschmack schon vergessen?
2 Stadtführer zeigten uns die Schönheit der Stadt
Und ließen uns spüren, was es mit seiner Geschichte auf sich hat.
In der evangelischen Johanniskirche war der Eintritt jetzt verboten
Denn am morgen wurde eine Vesperkirche angeboten.
Doch zu viert schlichen wir uns hinein, über die Sakristei:
Fünf Minuten die Kirche anzuschauen, hatten wir jetzt frei.
Und das hat sich wahrlich gelohnt.
Im anschließenden Kaffee haben wir uns dann geschont.
Später ging es dann nach St. Kilian, einer kath. Kirche der Stadt,
Denn da fand – mit der Gemeinde - eine Vorabendmesse statt.
Schließlich trafen wir uns zum Abendessen;
Welche Wirtschaft konnte sich an diesem Spargelschnitzel messen?
Es war nicht nur sehr gut, es war auch sehr viel:
Zur Verdauung sahen wir heimwärts immer wieder das Zwischenergebnis vom Clubspiel
Doch so richtig konnten wir uns dabei nicht entspannen,
Da die Clubspieler halt wieder nicht gewannen.
So gegen 22 Uhr 30 waren wir dann wieder in Nürnberg
So einige waren aber noch nicht über dem Berg.
Der Fahrer kam auch noch zur rechten Zeit ans Ziel,
Für uns war es ein schöner Tag, und nicht zu viel.
Gabriele Blättner