Pfarrfahrt 2026 Metz-Paris-Reims
Am Pfingstmontag machten sich 50 Reiselustige aus verschiedenen Pfarreien mit Pfarrer Gast per Bus auf nach Frankreich. Gestartet wurde, wie jeden Morgen, mit einer kurzen Andacht, gestaltet von Pfarrer Gast, um die Fahrt und jeden einzelnen Tag unter den Segen Gottes zu stellen. Nachmittags kamen wir bei strahlend blauem Himmel in Metz, einer charmanten Stadt an der Mosel an. Bei der Stadtrundfahrt mit lokaler Reiseführerin sahen wir u.a. den Centre Pompidou-Metz, sowie den 1908 eröffneten Bahnhof, der als einer der schönsten Bahnhöfe Europas gilt. (Unter Kaiser Wilhelm II. erbaut, als Metz zu Deutschland gehörte). Hauptsehenswürdigkeit und schon von weitem zu sehen ist die gotische Kathedrale Saint-Étienne, die auch „Laterne Gottes“ wegen der wunderschönen Glasfenster, u.a. von Marc Chagall, genannt wird. Am Dienstag ging es weiter nach Paris. Erster Stopp bei unserer Stadtrundfahrt war der Eiffelturm, das Wahrzeichen von Paris, 1900 anlässlich der Weltausstellung erbaut und anfangs durchaus umstritten. Dank der Erläuterungen unserer Pariser Reiseführerin Irene erhielten wir bereits bei der Busrundfahrt am Ankunftstag viele Informationen zu den typischen Sehenswürdigkeiten Arc de Triomphe, Invalidendom, Grand und Petit Palais,…. Dann ging es aufs Schiff zu einer Rundfahrt auf der Seine, bei der wir ganz bequem auch die wiederaufgebaute Kathedrale Notre-Dame an uns vorbeiziehen lassen konnten. Ziemlich erschöpft kamen wir abends in unserem Hotel an und ließen den erlebnisreichen Tag beim Essen ausklingen. Am nächsten Tag standen weitere Höhepunkte auf dem Programm: vormittags der Besuch von Versailles mit Schlossführung (u.a. der gigantische Spiegelsaal) und Spaziergang in den prächtigen Gartenanlagen. Nach einer entspannten Mittagspause fuhren wir zurück ins Zentrum von Paris, um dann in Notre-Dame an Vesper und Eucharistiefeier, bei der Pfarrer Gast konzelebrierte, teilnehmen zu können. Bei der Rückfahrt ins Hotel erlebten wir, und v.a. unser leidgeprüfter Busfahrer Andreas, dass der Berufsverkehr in Paris ein einziger Stau ist. Am Mittwoch ging es zunächst wieder nach Notre-Dame, diesmal damit wir uns in Ruhe diese monumentale, gotische Kathedrale anschauen konnten, die das Zentrum von Paris auf der Ile de la Cité prägt und Schauplatz zahlreicher historischer Ereignisse war. Beeindruckend war dabei auch, dass der Wiederaufbau nach dem Brand 2019 so schnell und gut gelungen war. Bei einer weiteren Stadtrundfahrt kamen wir schließlich zur Oper und den Galeries Lafayette, von denen wir in der Mittagspause einen wunderbaren, weiten Blick über die Dächer von Paris genießen konnten. Manch Eine/r aus der Gruppe konnte den Versuchungen dieses modernen Konsumtempels nicht widerstehen und kam mit Tüten von Nobelmarken in den Bus zurück, während andere die kulinarischen Köstlichkeiten Frankreichs in einem der zahlreichen Bistros gekostet hatten. Danach ging es zum Montmatre mit einer kleinen Bahn hinauf. Auf dem Hügel hatten wir eine Führung durch die Gassen des einstigen Künstlerviertels, in denen heute hauptsächlich Touristen unterwegs sind. Wir besichtigten Sacré- Coeur, stimmten in der daneben liegenden, teils noch romanischen, Pfarrkirche Saint-Pierre ein frohes Halleluja an und hatten anschließend einen geselligen Abend. Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Paris. Weiter ging es nach Reims mit seiner ebenfalls mächtigen gotischen Kathedrale und den Glasfenstern, u.a. von Marc Chagall. Hier erinnert ein Gedenkstein an den Beginn der deutsch-französischen Versöhnung (Treffen von Adenauer und de Gaulle). Abends genossen dann einige aus unserer Reisegruppe noch ein Lichtspektakel an der Fassade der Kathedrale. Nach erlebnisreichen Tagen mit vielen Highlights, guten Gesprächen und froher Stimmung bei bestem, wenn auch sehr heißem, Wetter fuhren wir am Samstag zurück nach Nürnberg. Ganz wesentlich zum Zustandekommen und Gelingen der Fahrt hatten Pfarrer Gast, Busfahrer Andreas und die lokalen Reiseführer beigetragen, denen wir dafür sehr dankbar waren .Schon jetzt freuen wir uns auf die nächste Pfarrfahrt. (Jutta Ertl)