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Pfarrfahrt Baltikum

Datum:
6. Juni 2016
5 Bilder

Unser Pfarrfahrt führte uns heuer ins Baltikum;
leider ist diese schöne Reise schon wieder um.
Estland, Lettland und Litauen hatten wir gebucht:
und dabei Städte, Burgen, Schlösser und Kirchen besucht;
doch auch die Natur erlebten wir hautnah:
neben Wäldern und Parks erlebten wir die litauische Sahara.
Die Landschaft erstrahlte im frischen Grün,
unterbrochen von einer Blütenpracht, wahrlich nicht dünn:
die Blüten von weißen Kastanien, gelben Raps, lillalen Flieder
schmückten diese Gegend immer wieder.
Ideales Wetter begleitete uns die ganze Reise:
es war stets sonnig, und doch nicht zu heiße. 

Den Tag begann Herr Pfarrer Gast mit einer Morgenandacht:
mit zu feiern und mit zu singen war jetzt angebracht.
Dann versprach uns unsere Führerin Leila feste:
dieser Tag wird von allen der Beste.
Es gibt heute viel Schönes und Interessantes zu erleben und zu sehen,
einige Kilometer werden wir fahren, einige gehen.
Im Bus oder vor Ort wurden wir dann geschichtlich über die Gegend informiert
und zur Aufmunterung eine lustige Geschichte zitiert.
Jetzt sind wir am nächsten Ziel, bitte alle aussteigen;
wir werden hier eine Stunde bleiben;
noch eine Flasche Wasser mitnehmen, auf die Wertsachen aufpassen,
was nicht gebraucht wird, am besten gleich im Bus lassen.

So wurde am Tag Natur und Kultur besichtigt
und damit die Anzahl der gefahrenen Kilometer nach oben berichtigt;
angekommen dann am nächsten Hotel
wurden Zimmer und Koffer verteilt, ziemlich schnell.
Abends saßen wir dann zum Essen gemeinsam am Tisch;
serviert wurde öfters Lachs oder anderer Fisch;
und wer keinen wollte, wurde auch nicht vergessen:
er bekam halt was anderes Gutes zu essen.
Jeder bestellte sich etwas zum Trinken;
die Zeit des Kassierens sollte allerdings sinken.
Dann wünschten wir uns gegenseitig eine gute Nacht
und morgen früh sind wir – Gott sein Dank – wieder gut aufgewacht. 

Um am ersten Tag den Flug – erstmals nach Frankfurt - nicht zu verpassen,
mussten wir spätestens um 5 Uhr das Haus verlassen;
dann flogen wir weiter nach Tallinn, der Hauptstadt von Estland,
wegen seiner tollen Altstadt ja vielen bekannt.

Am nächsten Tag konnten wir den Lahemaa Nationalpark genießen
und bewunderten die vielen Wälder und Wiesen;
danach fuhren wir nach Tartu - zum geistigen Zentrum des Landes – weiter;
diese Stadt erst am folgenden Tag zu besichtigen, das war gescheiter. 

Am dritten Tag über Cesis hatte die Weiterfahrt durch Sigulda seinen besonderen Reiz:
schließlich nennt man diese herrliche Landschaft auch die lettische Schweiz;
wir besichtigen noch Turaida, eine Bischofsburg,
und dann ging es ab nach Riga, zur lettischen Hochburg. 

Am Freitag konnten wir von der Hauptstadt Riga einen großen Einblick bekommen;
das Orgelkonzert in der Kirche war wunderschön; nicht nur für die Frommen;
doch viel von der Stadt kennen zu lernen war unser Ziel,
vor allem auch die Gebäude, erbaut im Jugendstil. 

Samstags besuchten wir das wunderschöne Schloss Rundale mit seinem prächtigen Garten,
mussten dann an der litauischen Grenze nicht warten;
am Berg der Kreuze beteten wir für uns und alle, die hier ein Kreuz aufstellten
um zu bewältigen das Leben mit den Kreuzen ihrer Welten. 

Heute am Sonntag feierten wir in Klaipeda Eucharistie mit der Gemeinde aus Litauen;
konnten aber auf die Verkündigung deutschsprachlicher Lesungen bauen.
Stadtbesichtigung; dann mit der Fähre zur Kurischen Nehrung; ihr entlang mit dem Schiff;
die Lage des Hauses von Thomas Mann: eine gute Aussicht, ein guter Griff. 

Montags fuhren wir dann weiter nach Vilnius, der litauischen Hauptstadt;
das Ausra-Tor zu besichtigen, wäre mein guter Rat.
Außerdem kann man hier in viele Kirchen gehen;
auch die Universität sollte man sich ansehen. 

Am Rückkehrtag besuchten wir noch Trakai - mit seiner schönen Burg - am Morgen;
dann verließen wir das Land, total ohne Sorgen;
sind dann auch schon über dem Nürnberger Land:
muss der Pilot nochmals Nürnberg umkreisen, weil er wegen Nebels keine Landebahn fand. 

Was ist sonst noch zu erwähnen, was ist sonst noch passiert?
Ja, eine Geburtstagsfeier sei auch noch notiert.
Eine wertvolle Tasche war plötzlich verschwunden;
zum Glück wurde sie mit Inhalt wieder gefunden;
Ich selbst wollte - für den Aufstieg des Clubs - Sekt ausgeben:
doch der Club war diese Tage völlig daneben. 
Sonst aber ist alles sehr gut gelaufen:
wir können unsere Fahrt als sehr gelungen verkaufen.
Wir sind alle gesund und gut gelaunt zurück: denn alles hat gepasst:
wir danken dem Fahrer, den Führern und vor allem Herrn Pfarrer Gast. 

Gabriele Blättner