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Renovabis Pfingstaktion 2021

In der Nürnberger Kirche Allerheiligen fand der diesjährige bundesweite Abschlussgottesdienst zur Renovabis-Pfingstaktion statt.
Datum:
25. Mai 2021
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„Die Sensibilität in Deutschland für die Not anderer ist größer geworden.“
Abschluss der bundesweiten Renovabis-Pfingstaktion in Nürnberg
In der Nürnberger Kirche Allerheiligen fand der diesjährige bundesweite Abschlussgottesdienst zur Renovabis-Pfingstaktion statt. Mehr als 90 Mitwirkende, Besucherinnen und Besucher feierten mit Pfarrer Rainer Gast, Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Christian Hartl, Stadtdekan Andreas Lurz und Pater Roberto Turyamureeba von der Stabsstelle Weltkirche im Erzbistum Bamberg einen frohmachenden Pfingstgottesdienst. „Der Schöpfer möchte das Antlitz der Erde neu machen, wo doch so vieles im Argen liegt“, so Pfarrer Gast zu Beginn der Feier. Der Geist möge in uns wirken, damit wir geistreich in Kirche und Gesellschaft miteinander leben können.

„Allen ist der Geist Gottes gegeben, damit sie anderen nützen. Jesus schenkt uns diesen Geist, damit Versöhnung und Frieden stattfinden können“, so Pfarrer Christian Hartl in der Predigt. „Ganz am Anfang standen Mut und Versöhnung. Heute kommen auch Egoismus und Machtkämpfe dazu.“ Wir sollten wegen der negativen Phänomene aber das Positive nicht übersehen. Hartl weist auf die etwa 25.000 Projekte in 29 Projektländern hin, die vom Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche seit der Gründung 1993 umgesetzt wurden. „Wo ein guter Geist spürbar wurde, da ist auch Gutes daraus geworden.“ Pfarrer Hartl nannte als Beispiel den sechsjährigen Aurelio in der Republik Moldau, der durch Hilfsmaßnahmen und Unterstützung viele Jahre später glücklicher Besitzer eines kleinen Lokals geworden ist. „Die Sensibilität in Deutschland für die Not anderer ist größer geworden“, freut sich der Renovabis-Hauptgeschäftsführer.

„Möge der Heilige Geist unsere Achtsamkeit erneuern und den ‚Geist des Anfangs‘ in uns beleben“, schloss Pfarrer Rainer Gast den Renovabis-Pfingstgottesdienst. Die Kollekte geht an ein Programm in mehreren Pfarreien der albanischen Diözese Shkoder-Pult, wo Jugendliche gegen das zunehmende Müllproblem ihrer Region aktiv werden möchte. Daraus soll längerfristig ein diözesanweiter Jugendrat für Umweltschutz entstehen, der als Vorbild für weiter Diözesen in Albanien dient. 

Elke Pilkenroth, Stadtkirche Nürnberg