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Wort zur Fastenzeit 2 2024 Pater Hubert Grabmann

2. Fastenpredigt 2024 : Dankgebet Hubert Grabmann, Provinzial der Comboni-Missionare
Datum:
19. März 2024
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In der 2. Fastenpredigt ging Pater Hubert Grabman auf das Dankgebet näher ein. Die Gebetspraxis ist insgesamt – auch in kirchlichen Kreisen- stark zurückgegangen, vielleicht weil in unserer Gesellschaft die Meinung vorherrscht, dass jeder seines Glückes Schmied ist und wir Gott nicht mehr als direktes Gegenüber wahrnehmen, als jemanden der sich um uns kümmert und sorgt.  Dankbarkeit fällt uns ohnehin schwer, es setzt voraus, dass wir erkennen, dass so vieles in unserem Leben nicht selbstverständlich ist, sondern uns geschenkt wurde. Hilfreich wäre die Erkenntnis, dass unser Leben so viel ärmer wäre, wenn wir ganz allein auf uns selbst gestellt wären. Pater Hubert Grabmann erzählt von seiner Zeit als Missionar in Kenia, wo die Menschen noch sehr einfach, wie  vor tausend Jahren, leben, aber sehr dankbar und glücklich sind. Wie dankbar die Menschen dort z.B. für Wasser sind, das wir als ganz selbstverständlich empfinden. Das Dankgebet kann  eine Kraftquelle für uns sein, wenn wir dadurch wahrnehmen, dass Gott uns auch in den dunkelsten Stunden begleitet. Gott Danke zu sagen bedeutet anzuerkennen, dass alles was wir haben ein Geschenk Gottes ist. Diesen Dank können wir z.B. zum Ausdruck bringen, wenn wir miteinander Eucharistie (was nichts anderes als Danksagung heißt) feiern.     (Dr. Jutta Ertl)