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Geschichte der Pfarrgemeinde St. Josef in Nürnberg-Wöhrd

Unsere Pfarrgemeinde St. Josef wurde am 01.01.1969 neu errichtet, nachdem die alte Pfarrkirche in der Harmoniestraße und das Pfarrhaus 1943 durch Bomben völlig zerstört worden waren.

In den Kriegs- und den ersten Nachkriegsjahren wurden die Katholiken Wöhrds seelsorgerisch vom Rechenbergkirchlein und der Allerheiligenkirche aus betreut. Bald bildete sich, dank aktiver Laien, eine sehr rege Kerngemeinde in Wöhrd.

Am 24.09.1967 konnte die neue Pfarrkirche an der Gießereistraße eingeweiht werden. 1996 konnte der neue Kindergarten, die Sozialstation als Zentrale für die ambulante Krankenpflege sowie als Begegnungsstätte und das Schwesternhaus für unsere Niederbronner Schwestern in der Querstraße fertiggestellt werden.

Von 1969 bis 2005 war der damalige Kaplan Theo Kellerer der Pfarrer der neuen Pfarrgemeinde St. Josef in Nürnberg-Wöhrd. Pfarrer Kellerer stand bis zum Jahr 2005 zusätzlich im Amt des Stadtdekans der katholischen Kirche in Nürnberg.

Ab dem 1. September 2005 leitete Pfarrer Hubertus Förster die Gemeinde.  Er übernahm wie schon sein Vorgänger im Jahre 2007 das Amt des Stadtdekans.

Am 4. Juni 2006 setzte Erzbischof Dr. Ludwig Schick die 96 Seelsorgebereiche im Erzbistum Bamberg in Kraft . Die Pfarrei St. Josef ist nun Teil des Pfarreienverbundes St. Josef-Allerheiligen. Dieser besteht aus zwei eigenständigen Pfarreien St. Josef und Allerheiligen, die durch gemeinsame Angebote und Nutzung von Personal und Räumlichkeiten eng miteinander kooperieren um ein breites Angebot für ihre Gemeinden zu garantieren.

Die personelle Entwicklung in der Stadtkirche und die hohe Belastung, die das Amt des Stadt- und Regionaldekans darstellt, trug dazu bei, dass Pfarrer Förster zum 1. September 2012 als hauptamtlicher Stadtdekan die Aufgabe als Pfarrer von St. Josef aufgab und ganz in die Stadtkirche Nürnberg überwechselte.

Seit dem 1. September 2012 wird die Pfarrei St. Josef seelsorgerisch von Pater Robert Szarecki SAC als Pfarrvikar ohne administrative Verantwortung und Pfarrer Rainer Gast, der nun zusätzlich zur Pfarrei Allerheiligen auch die Pfarrei St. Josef administrativ leitet, sowie Gemeindereferent Heiko Eckert und Pastoralreferentin Regina Pock betreut. Mit der Versetzung von Pater Robert Szarecki am 1.2.2023 nach Bamberg-Gaustadt hat die Pfarrei St. Josef keinen priesterlichen Seelsorger mehr vor Ort, da diese Stelle im Zuge des Personalplans 2030 nicht mehr nachbesetzt wurde.

Das Seelsorgebereichsteam im Pfarreienverbund St. Josef-Allerheiligen der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen im pastoralen und im sozialen Bereich plant und trägt zusammen mit dem Pfarrer das Gemeindeleben.

Die Niederbronner Schwestern leisten wertvolle Arbeit in der Krankenpflege und im Kindergarten.

Im Jahre 2012 wurde der Betrieb in der Sozialstation Querstr. 13 aufgrund der  Zentralisierung der Caritas-Sozialstationen im Stadtgebiet aufgegeben. Die Räumlichkeiten dienen zur Zeit zur Unterbringung von vornehmlich gesundheitlich beeinträchtigten Flüchtlingen mit ihren Familien.